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Vorwort

Dieses Tutorial sollte euch dabei helfen, die Helligkeit von euren Bildern, die unter Umständen nicht perfekt ist, zu verbessern. Das Programm ist sehr Intuitiv, und durch Ausprobieren erreicht man am meisten. Ausserdem gibt es eine integrierte Hilfe auf Deutsch, die sehr hilfreich und einfach zu verstehen ist.


Der Import

Als erstes muss im Menü unter Datei ein neuer Katalog erstellt werden, wo die Fotos gespeichert werden sollen. Dieser Schritt muss nur beim ersten Mal gemacht werden. Dann muss das gewünschte Bild in Lightroom importiert werden. Dazu geht ihr im Menü auf Datei und drückt anschließend Fotos importieren, oder die Kürzel Strg+Umschalt+I. Unter Quelle muss man nun den Ordner, in dem das gewünschte Bild ist, suchen. Dann wählt man das oder die Bilder aus, die bearbeitet werden sollen. Ausserdem sollte man oben auf Kopie drücken. Dadurch sollte auf der rechten Seite nun der Zielort des Bildes gewählt werden können. Zum Schluss muss man noch auf Importieren drücken, und das Fenster sollte sich schliessen.



Der Überblick

Nach dem Import muss man nun oben auf Entwickeln drücken. Das sollte dann so aussehen:


Entwickeln In diesem Modus sollte man sich die ganze Zeit über befinden.
Navigator Hier sieht man während dem Zoomen, wo man sich gerade befindet. Mit Einpassen sieht man das ganze Bild, mit dem 1:1 und 2:1 zoomt man. Möchte man ein anderes Zoomverhältnis, muss man auf die Pfeile rechts drücken um ein anderes Verhältnis zu erhalten.
Protokoll Beim Protokoll sieht man alle bisherigen Arbeitsschritte, und kann auch zu diesen zurückkehren. Deshalb ist das eine der wichtigsten Übersichten. Kehrt man zu einem älteren Arbeitsschritt zurück und verändert dann etwas, sind alle Änderungen die nach diesem Schritt getan wurden, gelöscht! Deshalb sollte man in diesem Fall mit Strg + T eine Kopie erstellen.
Vorher-Nachher-Ansicht Der Button rechts zeigt eine Vorher-Nachher-Ansicht, und durch erneutes Drücken, kann man zwischen verschiedenen Modi wechseln. Durch Drücken des linken Buttons kehrt man zur normalen Ansicht zurück.
Auswahl Hier wählt man das Bild, das man bearbeiten möchte, oder die Kopien, die man erstellt hat.
Pfeile Mit den Pfeilen können die Übersichten ein- und ausgefahren werden, um für das Bild mehr Platz zu schaffen. Ich empfehle vor allem das Obere auszublenden.

Nun zum Hauptwerkzeug, der Bearbeitungs-Toolbar:
(Grün = wichtig - Rot = nicht benutzen)

Diese Toolbar ist in einzelne Aufgaben gegliedert, die durch einen Klick auf den Pfeil ausgefahren werden. Durch den Hebel links können die einzelnen Bereiche auch deaktiviert werden (Die gelben sind die wichtigen).


Histogramm:

Das Histogramm Zeigt die Verteilung der Farben und Lichter. Links ist das hellste rechts das dunkle. Ich würde hier auf keinen Fall mit der Maus Bearbeitungen durchführen.


Grundeinstellungen:
  • Behandlung: Hier kann man sein Bild auf S.W. einstellen. Bei Bildern die schon s.w. sind muss man zwingend auf Schwarzweiss umstellen.

  • Pipette: Ist nicht zu empfehlen.

  • Temp. & Tönung: Sollte dein Bild einen Farbstich haben, kannst du ihn mit diesen Hebeln beheben. Ausprobieren ist der Schlüssel!

  • Tonwert Autom. : Würde ich anfangs immer drücken und wenn das Resultat schlechter ist. einfach wieder Rückgängig machen.

  • Belichtung & Aufhelllicht: Sind zur Helligkeit Regulation, wobei die Belichtung das ganze Bild heller oder dunkler macht, und das Aufhelllicht nur die dunklen Bereiche.

  • Wiederherstellung: Verstehe ich selbst nicht ganz logisch. Versuchen!

  • Schwarz: Macht das Schwarz besser sichtbar. Sollte immer etwas erhöht werden.

  • Helligkeit: Ist im Prinzip das gleiche wie Belichtung, also ignorieren.

  • Kontrast: Macht die Konturen schärfer oder unschärfer (eher schlecht).

  • Klarheit: ähnlich wie Kontrast aber besser. Muss meistens etwas erhöht werden.

  • Dynamik und Sättigung: Sind nur bei Farbbildern verfügbar, und helfen die Farben besser darzustellen.


  • Gradationskurve:

    Die Gradationskurve ist ein sehr nützliches Tool, denn mit ihr kann man die Helligkeit der einzelnen Bereiche anpassen. Man muss nur den Lichter Hebel nach rechts ziehen. Unter Punktekurve kann man einen Kontrast wählen. Empfehlenswert ist hier mittlerer Kontrast (unwichtig). Ausserdem kann man auch direkt mit der Maus die Kurve bearbeiten. Dazu muss man einfach einen beliebigen Punkt auf der Linie anklicken, und ihn nach oben, oder unten ziehen.

    HSL Farbe S/W: Schwer zu bedienen, ohne grossen Nutzen.
    Teiltonung: Schwer zu bedienen, ohne grossen Nutzen.

    Details:

  • Detail: Das Bild ist ein Stark vergrösserter Ausschnitt, der mit dem Visier links verschoben werden kann.

  • Schärfen: Eher unnütz, da das Bild zu körnen anfängt.

  • Rauschreduzierung: Sehr nützlich, da es hilft, den Bildern ein besseres und weicheres Aussehen zu geben. Luminanz sollte man ganz nach rechts schieben, und mit Detail alles einstellen. Dabei ist darauf zu achten, dass das Bild nicht so unscharf wird, dass es von Auge sofort als verschwommen wahrgenommen werden kann.

  • Kontrast und Farbe: Sind eher nutzlos

  • Objektivkorrekturen:

  • Transformieren: Wenn ein Bild nicht direkt von oben aufgenommen wurde, kann man es hier wieder gerade biegen. Dazu muss man auf Manuell drücken. Zuschnitt beschränken nicht aktivieren. Grundsätzlich aber besser ein unerzogenes Foto aufnehmen.

  • Objektiv Vignettierung: Sollte das Foto an den Rändern dünkler oder heller sein, kann man das hier korrigieren.

  • Chromatische Aberration: Finger weg!

  • Effekte: Hier kann man 4 Effekte einfügen, die jedoch nicht gerade sehr speziell sind. Ihr könnt es aber gerne mal versuchen.
    Kamerakalibrierung: Nicht nötig.

    Tools:

    Von links nach rechts (beim Drüberfahren mit der Maus wird der Name angezeigt)

    Freistellung:

    Dient zum Schneiden und Drehen des Bildes. Um das Bild zu schneiden, muss man es an den Eckpunkten oder den Mittelpunkten ziehen. Dabei spielt das Seitenverhältnis eine Rolle. Möchte man ein bestimmtes, kann man es unter Original auswählen, möchte man kein bestimmtes, einfach auf das Schloss klicken. Gedreht wird das Bild über Winkel, oder über das Ziehen der Maus an den Ecken des Bildes. Auf Verkrümmung beschränken: unklare Funktion.

    Bereichsreparatur: Nicht verwenden!
    Rote-Augen-Korrektur: Nicht verwenden!

    Verlaufsfilter:

    Kann z.B. verwendet werden, wenn ein Bild gegen unten immer dünkler wird. Man muss dann mit der Maus auf dem Bild in eine Richtung ziehen. Danach stellt man die Parameter ein.

    Der rote Pfeil ist die Mausbewegung. Danach musste ich nur noch die Hellikeit hochregeln und das Bild wurde gleichmässig hell. Das Funktioniert auch mit anderen Sachen, wie der Schärfe und so weiter. Natürlich muss der Verlauf nicht senkrecht sein, sondern kann jede Richtung haben.

    Korrekturpinsel:

    Der Korrekturpinsel ist das wichtigste Werkzeug. Mit ihm kann man einzelne Bereiche korrigieren. Und das in fast allen Bereichen, wie z.B. der Belichtung oder der Schärfe. Das ist ganz besonders nützlich, wenn man den Hintergrund ganz weiss machen möchte. Dazu selektiert man einfach alles, was weiss sein muss, und erhöht dann die Helligkeit. Ich arbeite dabei immer mit einer weichen Kante von 100 und gehe dann mit dem äusseren Kreis an die Figuren heran. Um zu sehen, was man schon selektiert hat, sollte man vorher die Helligkeit ganz runter schrauben. Die Selektion muss nicht perfekt sein. Siehe Bild.

    Es ist aber auch nützlich um einen Fleck zu retuschieren oder ein unscharfen Teil zu schärfen. Ausserdem kann man Bereiche einfärben, wenn man bei der Farbe auf das Kästchen drückt. Zudem gibt es 2 Pinsel, den A und den B. Dadurch kann man schneller wechseln. Den Fluss und die Dichte würde ich immer auf 100 lassen. Automatisch maskieren ausschalten.

    Export:

    Um das Bild schlussendlich zu exportieren, kannst du einen rechtsklick auf Bild machen und dann auf Exportieren, Exportiere... klicken. Danach einfach wie auf dem Bild einstellen. Die eingefahrenen Bereiche einfach im Originalzustand lassen. In Bildschirm einpassen nur aktivieren, wenn das Bild für die Fan-Arts auf Detektiv-Conan.ch ist. Für den Eigengebrauch einfach nochmals ein Export, ohne diese Option machen.



    Danke an Yukiko, die uns freundlicherweise ein Bild für detektiv-conan.ch zur Verfügung gestellt hat.

    Falls ihr noch Fragen haben solltet, schreibt mir doch eine PN (an Onizuka).